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Biografien bilden

Lern- und Bildungsprozesse von Frauen mit Behinderung im Spannungsfeld von Teilhabe und Ausschluss, Beiträge zur Sozialästhetik 11

Erschienen am 30.12.2012
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783897332768
Sprache: Deutsch
Umfang: 397 S.
Format (T/L/B): 3.3 x 21.1 x 15 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Was muss sich auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft verändern, in der Menschen nicht mehr durch Zuschreibungen wie Behinderung und Geschlecht benachteiligt sind? Das vorliegende Buch ist ein Beitrag zur Biografieforschung im Schnittfeld von erziehungswissenschaftlicher Frauen- und Geschlechterforschung und interdisziplinären Disability Studies. Die Autorin analysiert die Daten von acht lebensgeschichtlichen Interviews und erschließt daraus vier biografische Erzählungen, die sie auf ihre lern- und bildungsbedeutsame Aneignung von Behinderung hin untersucht. Dabei stellt sie die Frage, wie es den Frauen unter den beschriebenen ambivalenten gesellschaftlichen und persönlichen Bedingungen gelingt, sinnhafte Konstrukte zu ihrem Leben mit Geschlecht und Behinderung aufzubauen. In einer weiteren Perspektive wird aufgezeigt, an welchen Stellen der biografischen Erzählungen Teilhabe er- oder verunmöglicht wird. So wird deutlich, wie wichtig der aktuelle Inklusionsdiskurs und die durch ihn möglichen Veränderungen für jede individuelle Lebensgeschichte sind.

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DE 44789 Bochum

Autorenportrait

Christine Demmer, Jahrgang 1981, Studium des Lehramts für die Primarstufe, Leitung von und Mitwirkung in Projekten mit SchülerInnen in Kamerun und Indien. Von 2005-2012 Mitarbeiterin in einer integrativen Kindertagesstätte. Promotion 2012 am Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik der Universität Siegen, dort seitdem als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitandin.